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Moutière |
Col de la Moutière |
Frankreich |
Alpen |
2454 m |
18 km |
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Karte: 
Siehe Hinweis in den EAs
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Der Col de la Moutière ist einer der wenigen Pässe, deren Anstiege und Passhöhe von einer anderen Passstraße gesehen werden kann. Wer vom Col de la Bonette mal Richtung Süden geschaut hat, dem dürfte die Straße in Form eines schmalen Fadens in der Tiefe aufgefallen sein. Und genau das ist der Moutiére, oder vielmehr die Ostrampe von diesem.
Beginnend mitten auf der Süd-Ost-Rampe des Bonette fährt man anfangs auf einer breiten Straße inklusive Mittelstreifen und Absperrungen, somit kompfortabel wie geht. Aber dann wird die Piste immer schmaler und schlechter. Spätestens ab St. Dalmas le Selvage wird sie sehr schmal und sehr schlecht, ist aber noch immer (irgendwie) asphaltiert. Während man durch sehr schönen Nadelwald fährt, wird es immer hubbeliger. Irgendwann, wenn die Baumreihen etwas lichter werden, erkennt man plötzlich, das man geradewegs auf den Cime de la Bonette zufährt. Hat man ein Fernglas (eher unwahrscheinlich) oder eine Kamera mit gutem Zoom zur Hand, kann man sogar den Obelisken auf der Bonette-Passhöhe ausmachen.
Was an dieser Stelle auch noch interessant ist: Alle Bäume rings herum sind zwar Nadelbäume, aber einige stechen aus diesen heraus. Sie sehen breiter und ... wilder gewachsen aus, als hätten sie schon 100 Jahre und mehr auf dem Buckel.
Weiter fährt man auf der Strecke, die man vom Bonette aus sehen kann, in Richtung Passhöhe. Die Bäume werde merklich seltener, insgesamt ist es sehr kahl, die dominierenden Farben sind braun und grau. Dann kommt irgendwann die Passhöhe, die nicht als solche zu erkennen ist. Es geht aufwärts, und dann wieder abwärts. Das wars. Kein Schild, kein Hinweis, kein Verlassenes Militärgelände aus irgendeinem Weltkrieg (wie am Bonette üblich), nix.
Nach diesem üppigen Erlebnis für Passschild-Süchtige geht es noch etwa einen Kilometer auf asphaltiertem Weg abwärts, bis zur Kreuzung mit der D9 (die einen wohl zum Cayolle bringen soll). Das Gebiet ringsum könnte als Definition für das Wort 'schroff' herhalten. Dort wachsen keine Bäume und überall liegen Felsbrocken herum. Felsbrocken, die sich irgendwann irgendwo gelöst haben und dann den Abhang rungergerutscht sein müssen. Viele dieser Teile sehen aus, als hätten sie einen Bus von der Straße drücken können. Sieht schon ein wenig beängstigend aus. Warum in diesem Trümmerfeld die Straße fast geröllfrei ist, bleibt ein Rätsel.
Kurz danach ist die Straße dann geschottert, bis sie ein paar Kilometer später recht knapp unterhalb der Bonette-Passhöhe auf die Nordrampe trifft.
Das Schotterstück ist recht einfach zu fahren, meistens kleine Steine auf festgefahrenem Feldweg. Für eine Enduro, auch welche mit Straßenbereifung, sollte dieser letzte Abschnitt kein Hindernis für die Überquerung des Col de la Moutière sein.
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Es fängt im Süd-Osten mit einer Landstraße der Spitzenklasse an, und hört im Norden mit (relativ freundlich) geschotterter Piste auf. Dazwischen wird es geradlinig schlechter, je weiter man sich von der Einfahrt im Süd-Osten entfernt.
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Die Süd-Ost-Einfahrt ist mittten auf der Bonette-Südrampe zu finden.
Im Norden endet der Moutière auf der Nordrampe des Bonette, knapp unter dessen (unterer) Passhöhe.
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Würde mich schon interessieren, ob ich mich da nicht verguckt habe. Wenn ihr Zeit dafür habt, achtet mal auf die Bäume. 99 sehen gleich aus, Nadelbäume eben, aber der 100ste unterscheidet sich grundlegend von anderern.
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Neue + frische Pässe --- vom 7. Juni 2009
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