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Parpaillon & Moutière
Montag, 17. März 2014 - 00:30 Uhr

Nun gehts endlich wieder los, mit Veröffentlichungen neuer oder aktualisierter Passbeschreibungen aus Alpen und Pyrenäen. Lang lang ists her, abgesehen von den temporären Beschreibungen der 2013er Pässe habe ich das letzte Mal im Oktober 2012 mit neuem Text prahlen können. Eineinhalb Jahre Auszeit, alles nur dem verdammten Kapitalismus zu verdanken.

Dafür habe ich gleich zwei richtig nette Brocken zu präsentieren. In den französischen Alpen, direkt am und oberhalb des gut bekannten Col de la Bonette(i), sind zwei Schotterpässe beheimatet, die einfachen bis mindestens mittelschweren Untergrund bieten. Nebst viel verlassener Natur und wenig Verkehr, versteht sich.

Von Süden nach Norden:
Col de la Moutière
Col du Parpaillon


Der Col de la Moutière hat gleich drei Rampen. Die Östliche ist durchgängig aber obenrum sehr mies asphaltiert und kann zur Hälfte von der Passhöhe des Bonette(i) eingesehen werden.



Wenige Meter unterhalb seiner eigenen Passhöhe ist ein Bunker-Eingang zu finden, dessen Türen wenigstens im Jahr 2012 offen waren. Die Zeit sollte man sich nehmen, kurz das Innere zu erkunden. Hat irgendwie einen beklemmenden Charakter, denn die Dinger wurden nicht für Touries gebaut, sondern irgendwann hat irgendwer dort drinnen gehockt und nach draußen geschossen.



Die nur 4 Kilometer kurze Nordrampe ist geschottert, aber einfach zu fahren. Ganz anderes Kaliber ist dagegen die zum Cayolle(i) hinüberführende Westrampe, die vom Schwierigkeitsgrad den Vergleich mit z.B. Parpaillon, vielleicht sogar dem Sommeiller nicht scheuen muss.



Ich habe sie gänzlich unterschätzt, war dort mit vollem Gepäck unterwegs und habe heftig kämpfen müssen. Abgesehen davon ist sie höllen-schön zu fahren, mit viel Natur ringsherum.

Ist der Schotter beim Moutière noch eher harmlos und kurz, wählt man mit der Nordrampe den Weg des geringsten Widerstandes, kommt man am Col du Parpaillon um kilometerlange Dreckspiste nicht herum. Die Südrampe ist dabei die wesentlich schwierige, die zur Hälfte durch dichten Wald und obenrum durch sehr kahle Landschaft führt.



Je höher man kommt, umso steiler geht es gleich neben der schmalen Piste bergab.



Sein Markenzeichen ist sicherlich der 600 Meter lange Scheiteltunnel, dessen Zustand in Bikerforen meist mehr diskutiert wird als die 21 Kilometer Schotteranteil davor und dahinter. Nicht zu unrecht, kann der Untergrund in dem dunklen Loch selbst im Hochsommer gefroren oder aber saftig wie nasser Sand sein.



Die Nordrampe ist dagegen sehr viel einfacher zu fahren. Die Piste ist zum Großteil festgefahrener Feldweg ohne große Herausforderungen.



Beide Pässe sind sehr schön zu fahren, liegen in ebenso schöner Gegend und sind dringend empfehlenswert. Allerdings nur für Schotterer mit gewissen Erfahrungen auf losem Untergrund, was mindestens für Parpaillon-Südrampe und Moutiere-Westrampe gilt.

Lasst es ordentlich knallen,
M


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