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Lusia

Kurzbezeichnung :

Lusia

Originalname :

Passo di Lusia

Land :

Italien

Gebirge :

Alpen

Höhe :

2056 m

Länge :

15 km

Lat/Long:  46.343432 11.701856  Texte   Google-Map   Google-Route 

Beschreibung :

Lusia - Nordrampe unten Wald Blick bergabDie Südrampe beginnt am San Pellegrino mit dreckigem und splitüberzogenen Asphalt, der nach wenigen hundert Metern in einen geschotterten Feldweg übergeht. Teilweise ist dieser einfach zu fahren, an vielen Stellen ist er jedoch sehr ausgewaschen, verbirgt spitze eingegrabene Felsen und tiefe Löcher.

Lusia - Nordrampe Mitte mit Bike 3DDie Fahrbahn ist durchgehend nur eine Spur breit, bei entgegenkommendem Verkehr muss einer an die Seite fahren. Das ist schon bei Auto und Motorrad eine enge Sache, bei zwei Autos bleibt hin und wieder wahrscheinlich einer der beiden im Dreck hängen.
Mir sind auf der kurzen Rampe mehr als 5 Autos entgegen gekommen (woher die auch immer kamen), und mit allen war gut auskommen, manche Fahrer haben schon in einer Ausweichmöglichkeit gestanden als ich sie gerade erst entdeckte.

Der Straßenverlauf ist sehr kurvig, und auch ein halbes Dutzend enge Kehren liegen auf dem Weg.

Lusia - Nordrampe Mitte Kehre Pano

Lusia - Nordrampe Mitte Pano HKFast die ganze Rampe führt durch dichten Nadelwald und macht einen sehr sympatischen Eindruck. Die Bäume sind sehr hoch und stehen dicht an dicht, daher kann es dort auch am Tag recht dunkel werden. Ein paar Regenrinnen kreuzen die Fahrbahn, die vielerorts satte Steigung vorzuweisen hat.
Lusia - Nordrampe oben WegMitten auf der Rampe liegt das Rifugio Rezila, wo ich zwar keine Person vorgefunden habe, das aber trotzdem belebt und geöffnet aussah.
Das Stück hinauf bis zur Passhöhe ist ähnlich schwierig wie das untere, aber der Wald ist lichter als noch zuvor. Immer häufiger tauchen lichte Stellen auf, in denen ein Blick in die grüne Landschaft geworfen werden kann.

Auf der Passhöhe steht das Rifugio Passo Lusia, das bei meinem Besuch jedoch geschlossen war. Etwas weiter unten Richtung Süden (NICHT auf der Südrampe) steht noch eine weitere Unterkunft bzw. Restaurant.

Lusia - Passhöhe Panorama 360 Grad

Die Weiterfahrt über die Südrampe ist leider den Einheimischen vorbehalten, weiteres siehe unten (Besonderheiten Befahrbarkeit). Vom Tal bis zur Passhöhe sind es 6,5 Kilometer, ziemlich genau in der Mitte liegt die erste Unterkunft.

Fazit:
Wer inmitten der ansonsten asphaltierten Pässe des Trentino den Schotter sucht, wird am Passo di Lusia gut bedient. Bei der Fahrt nach oben sind mir viele schwierige Stellen aufgefallen, bergab sah die Piste aber einfacher und mehr nach festgefahrenem Schotter aus.


Kleines Anekdötchen am Rande:
Lusia - Passhöhe Wegweiser 3DAuf der Strecke sind häufig kleine Holzschilder mit Entfernungsangaben zu finden, ähnlich wie das auf der Passhöhe. Dort stehen z.B. drauf "Passo Lusia - 1,5 - 2", die Einheit konnte ich bei der anstrengenden Vorbeifahrt nicht lesen. Als nach 3 Kilometern noch immer keine Passhöhe zu sehen war, machte ich mir schon Sorgen, das ich mich vielleicht verfahren habe.
Aber irgendwann kam ich auf den Trichter, das die Entfernungsangaben für Wanderer gemacht waren, und nicht Kilometer Fahrweg, sondern den Fußweg in Stunden angab ...

Noch ein Kleines ... :
Trentino-Tour - Reifenschaden PlattBei der Abfahrt zurück zur Pellegrino-Rampe, die ich in einem Stück und für meine Verhältnisse recht zügig gefahren bin, habe ich mir einen wunderschönen Plattfuß für die hintere Pelle eingefahren. Ich hatte zwar Reifenpilot mit im Gepäck, aber auch der konnte mich nicht vor der Kontaktaufnahme mit dem ADAC bewahren. Die am nächsten Tag stattfindende Unterhaltung mit dem nur italienisch sprechenden Mechaniker klärte mich nicht 100%ig über den Verursacher auf. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat mir ein Nagel den Tag vermiest, den ich vor Ort auch nach längerem Reinfenabtasten nicht gefunden habe.


Straßenverhältnisse :

Lusia - Nordrampe Mitte mit Bike Blick bergauf 3DDie kompletten 6,5 Kilometer der Südrampe sind geschottert und nur eine Fahrspur breit. Hin und wieder gibt es kleine Ausweichmöglichkeiten für entgegenkommenden Verkehr, aber diese sind nur sehr kurz und eher "natürlicher Art". Den Belag empfand ich bei der Fahrt bergauf als schwierig, auch wenn sie sich stark von einer Steinwüste wie z.B. am Cormet d'Arèches, oder dem felsigen Terrain des Port de Cabus unterscheidet. Die Basis besteht aus festgewalztem Feldweg mit mehr oder weniger dichtem/losem Schotterüberzug.

Lusia - Nordrampe Mitte Belag 3DMitunter ist es allerdings sehr steil, viele ausgewaschene Stelle bilden kleine (aber immernoch erträgliche) Stufen in der Straße. Es kommt auch vor, das der Weg streckenweise gut zu fahren ist, und nur an wenigen Stellen etwas dickeren Schotterbelag bereit hält. Für wenig geübte Fahrer wie mich, die nur im Urlaub hin und wieder Schotter unterm Reifen haben, ist der Passo di Lusia nicht einfach zu fahren. Wobei meine Fahrt bergab wesentlich stressfreier war und mir auch viel einfacher vorkam. Tatsächlich frage ich mich schon, ob ich bergauf die Straße richtig eingeschätzt und bewertet habe.


Ein-Ausfahrt :

Lusia - Nordrampe unten Einfahrt Lusia - Nordrampe Einfahrt Schild
Die Einfahrt auf die einzige freigegebene Rampe ist auf der Westrampe des San Pellegrino zu finden, in der nähe des Talortes Moena. Dort zweigt nach Süden ein kleiner und steiler Weg ab, kurz vor einer Brücke für Fußgänger und Skifahrer. Der Pass ist zwar ausgeschildert, aber nur mit einem kleinen braunen Holzschild, das bei schneller Fahrt gut übersehen werden kann.
Die zum Passo Rolle(i) führende Südrampe ist laut meinen Informationen gesperrt und mit einer Schranke im Tal abgesichert.


Passhöhe (u.a.Restaurants/Hotels) :

Die hinauf führende Rampe ist zwar durchgehend dicht bewaldet, aber die Passhöhe besteht aus offenem Gelände. Direkt auf der Passhöhe steht das Rifugio Passo Lusia, 200 Meter Richtung Süden eine weitere Unterkunft. Das erstgenannte war definitiv nicht geöffnet, beim anderen habe ich lediglich niemanden angetroffen.

Lusia - Passhöhe Unterkunft

Genau auf halber Höhe der Rampe, nach 3,2 Kilometern, befindet sich das Rifugio Rezila. Das war zwar geöffnet, aber auch dort lief niemand rum. Insgesamt scheint man sich in der Gegend wenig Gedanken um Einbrecher zu machen ...

Lusia - Nordrampe Mitte Unterkunft von vorne   Lusia - Nordrampe Mitte Unterkunft von oben   Lusia - Nordrampe Mitte Unterkunft Eingang


Besonderheiten Öffnungszeiten/Befahrbarkeit :

Lusia - Passhöhe Südrampe Einfahrt SchildDie Nordrampe ist für jedermann freigegeben und bringt einen bis hoch zur Passhöhe. Von dort aus kann das Verbotsschild der Südrampe bereits gesehen werden. Mir kamen bei meiner Befahrung 2010 mehrere Autos entgegen, eines davon aus den sichtbaren Metern der Südrampe, als ich an der Passhöhe eine Pause einlegte. Laut dem kurzen und netten Gespräch mit den Insassen eines der Autos ist diese Rampe in Talnähe mit einer Schranke abgesperrt. Für Einheimische bzw. Anlieger gibt es Sonderausweise, die die Befahrung der kompletten Rampe erlaubt.



Weitere Bilder:


Pässe/Strecken in der Nachbarschaft
Valles (i)
Rolle (i)

(i) Beschreibung in Arbeit (n) Nicht befahren - beidemale keine ausführliche Beschreibung

Blogbeiträge
Spina und Lusia --- vom 7. November 2010

Trentino-Tour Tag 6 Highlight 2 --- vom 7. Juli 2010

Trentino-Tour Tag 6 --- vom 7. Juli 2010


Kommentare/Meinungen zum Pass:

Clemens

Dienstag, 23. Oktober 2012 - 11:34 Uhr

sind den Pass vor 2 Wochen gefahren, die eine Seite rauf, die andere runter, nix gesperrt.


Mätes sf

Freitag, 29. Juni 2012 - 00:34 Uhr

Auch keine Verbotsschilder links und rechts und mitten auf der Straße? Keine Schranke unten, gar nix?
Wär ja nett. Komme dieses Jahr auf jedenfall nicht in die Gegend, um das zu checken.

Gruß Ma


KTM 690

Donnerstag, 28. Juni 2012 - 20:39 Uhr

Bin den Passo di Lusia gestern gefahren - von Nord nach Sued, keine Probleme, keine Absperrungen, auch Einheimische haben das bestaetigt; sehr nette Tour!!
lG


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