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Agnel

Kurzbezeichnung :

Agnel

Originalname :

Col Agnel
Colle dell' Agnello

Land :

Frankreich/Italien

Gebirge :

Alpen

Höhe :

2744 m

Länge :

35 km

Lat/Long:  44.683953 6.979601  Texte   Google-Map   Google-Route 

Beschreibung :

Agnel - Ostrampe unten StauseeGeht man den Col Agnel aus östlicher Richtung an, kommt man wahrscheinlich aus dem italienischen Flachland. Ich startete 2009 in Saluzzo, und von dort beginnt die Fahrt mit vielen breiten Überlandstraßen, einer Menge Ortschaften und starkem Verkehr. Hinter Piasco sollte es jedoch etwas angenehmer zu fahren sein, wobei ich mich bis Melle in langsam fahrende Autokolonnen einreihen musste. Allerdings muss dies nicht die Regel sein, denn an diesem Tag gab es dort einen Markt, Flohmarkt und/oder ein anderes Treffen, zudem bietet der Ort auch einen großen Caravan-Campingplatz. Als Melle hinter mir lag wurde der Verkehr schlagartig angenehmer, die Straße etwas schmaler und die Landschaft zeigt das es durch weniger besiedeltes Gebiet geht.

Agnel - Ostrampe Mitte Ort ChianaleIm weiteren Verlauf fährt man auf meist weiten Kurven und durch die Orte Sampèyre und Casteldelfino, den letzten beiden größeren Ortschaften. Dahinter fängt der Pass gewissermaßen erst an. Oberhalb Casteldelfino passiert man einen Stausee, der vom Fluß Varaita gespeist wird, bevor hinter Chianale der kehrige Teil beginnt.

Agnel - Ostrampe oben BikerUnd es beginnt der Teil mit der wirklich schmalen Straße, die teilweise an den Passo di Gavia erinnert. Die ganze Strecke bis Chianale ist bestenfalls nett, aber alles was danach kommt gehört zu den selten schönen Passstraßen.

Agnel - Ostrampe oben Blick ins TalDie Bewaldung wird deutlich weniger und die Straße hubbeliger, die sich auf vielen Kurven und Kehren aller Art nach oben schlängelt. Zu Anfang noch durch Graslandschaften, in denen viele große Felsbrocken herumliegen, je weiter man nach oben kommt umso felsiger wird es. Während man bei einem Blick zurück das hinter einem liegende Stück Straße begutachten kann, sieht man vor sich die kommenden Kehren.

Agnel - Ostrampe oben Kehren von unten Pano

Hinter diesem Bereich liegen nur noch eine Kehre und wenige 100 Meter bis zum höchsten Punkt. So wenig Verkehr auf den letzten Kilometern herrscht, der vor allem von Bikern und Radlern dominiert wird, so voll kann es bei schönem Wetter auf der kleinen Passhöhe werden. Die Genze von Italien nach Frankreich macht sich lediglich durch ein paar Schilder (Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen, usw.) bemerkbar, danach liegt der obere Teil der Westrampe gut sichtbar vor einem, der sich am Anfang von der Ostrampe kaum unterscheidet.

Agnel - Passhöhe Westrampe Pano

Agnel - Westrampe oben Blick auf PHWieder sind viele Kehren und Kurven in kahlem Gebiet zu durchfahren, während man die Passhöhe bei einem Blick zurück noch lange Zeit in der Ferne ausmachen kann. Der Belag kam mir auf dem Stück 2009 etwas besser vor als auf der italienischen Seite, zudem nimmt die Straße früher wieder breitere Ausmaße an. Wobei wir hier nicht über 2 normalbreite Fahrspuren reden, aber Auto und Motorrad können ohne Probleme aneinander vorbeifahren. Kehren gibt es nur im ganz oberen Bereich, danach windet sich der Asphalt auf vielen weiten Kurven durch die Landschaft, rechts und links gesäumt von den Berghängen.

Agnel - Westrampe Mitte Talblick

Agnel - Westrampe untenIn Molines en Queyras trifft man wieder auf die gut und breit ausgebaute Hauptstraße. Diese führt nach Süden zuerst durch den kleinen Ort La Chalp und später nach St. Véran. In der anderen Richtung kommt man weiter ins Tal, das im späteren Verlauf von dem ansehnlichen und schön zu fahrenden Schlucht-System Combe du Queyras durchzogen wird.

Fazit:
Der Coll Agnel ist eine sehr schöne und schmale Passstraße, die an ihrem westlichen Ende auf viele ebenbürtige Nachbarstrecken trifft. Einziger Nachteil ist, das er im italienischen Osten ein wenig im flachen Niemansland ausläuft. Nach Süden gibt es ein paar kleinere und unbekannte Pässe, die erstmal gesucht und gefunden werden wollen, dann aber zwischen den interessanten Pässen Col de la Lombarde und Col de Tende wieder auf die Hauptstraße treffen. Nach Norden ist der Weg zu den nächsten Pässen allerdings unangenehm, es geht auf vielen langen Geraden durchs Flachland, das durch die vielen kleinen Straßen und Ortschaften gute Navigation voraussetzt. Erst nach einer Durststrecke von rund 50 Kilometern führt die Straße nord-westlich von Pinerolo wieder in die Berge.


Straßenverhältnisse :

Die Piste auf der Ostrampe ist bis Casteldelfino breit ausgebaut, bis Chianale rund 1,5 Fahrspuren und darüber teilweise nur eine Spur schmal.
Im oberen Teil der Westrampe ist sie ähnlich schmal, aber nach dem kehrigen Bereich wird's wieder etwas breiter, was bis nach Molines en Queyras so bleibt. Im italienischen Bereich ist die Piste mitunter sehr hubbelig, aber Risse sind kaum zu finden. Der französische Part war weitestgehend gut und ohne Probleme zu fahren.


Ein-Ausfahrt :

Definiert man als Start- und Endpunkt die Orte, nach deren Durchfahrt man gar nicht mehr anders kann als über den Pass zu fahren, dann beginnt die Strecke im Osten in Casteldelfino und endet westlich in Molines en Queyras. Demnach beträgt die Länge der Strecke 37 Kilometer.


Passhöhe (u.a.Restaurants/Hotels) :

Agnel - Passhöhe Blick auf AussichtspunktAuf den Rampen muss zwar nicht zwingend viel los sein, aber auf der Passhöhe kann es trotzdem recht voll werden. Sie sieht der des Col du Galibier(i) ähnlich, sie besteht nur aus einem Felsdurchbruch und kleinen Parkplatz. Da man die Baumgrenze mindestens 500 Höhenmeter unter sich gelassen hat, wächst dort oben kein Baum und fast kein Strauch. Die Sicht von der Passhöhe aus ist in beide Richtungen ungehindert möglich.
Wenige Meter oberhalb des Parkplatzes gibt es kleine Aussichtsplattform. Von dieser aus hat man fast einen Rundumblick, den das (leider nicht komplette) Panoramabild halbwegs wiedergibt.

Agnel - Passhöhe Panorama PH breit



Weitere Bilder:


Pässe/Strecken in der Nachbarschaft

Blogbeiträge
Neue Pässe --- vom 14. Mai 2010


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