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Bóixols |
Coll de Bóixols |
Spanien |
Pyrenäen |
1380 m |
28 km |
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Beginnt man den Coll de Bóixols im Osten in Coll de Nargó, fährt man zuerst quer durch eine ansehnliche Felsformation. Wenige Kilometer weiter wird man dann mit einem Schild willkommen geheißen, das nicht weniger sagt als "Achtung, hier kommen Kurven satt".
Und das Schild hält was es verspricht. Es kommt eine Links-Kehre, eine Rechts-Kehre, wieder eine Links-Kehre, und so weiter und so weiter, geschätzte 2 Dutzend Kehren am Stück. Runde weiche welche, auf den ungeliebten Tritt in den ersten Gang kann hier verzichtet werden. Und das alles spielt sich auf meistens sehr gutem Belag ab, an den gefährlichen Stellen ist zudem alles per Leitplanke abgesichert.
Die Straße führt durch eine dicht bewachsene, weite, grüne Schlucht, aber nur selten wird die Sicht durch Bäume direkt am Straßenrand behindert. Somit gibt es auch wenige schlecht einsehbare Stellen und böse (entgegenkommende) Überraschungen, sofern man auf seiner Pistenseite bleibt.
Knapp einen Kilometer hinter einer Abzweigung nach Gavarra wird eine Hügelkette überquert, und die Landschaft ändert sich ein wenig. Eine Seite der Straße wird durchgehend von hart abfallenden Felswänden dominiert. Aber auch diesbezüglich ist der Pass gut gepflegt, häufig sind die bröckeligen Wände mit Steinschlag-Schutzgittern versiegelt. Sieht zwar nicht immer sehr schön und natürlich aus, steigert aber das Fahrvergnügen.
Es gibt viele Pässe, bei denen man mit schlechter und schmutziger Straße rechnen muss, der Boixols macht da eine seltene Ausnahme.
Die Passhöhe, oder vielmehr das Passschild, kommt fast etwas unerwartet, da es anschließend noch ein paar Höhenmeter bergauf geht. Aber ausblick-technisch war die Vorverlegung eine gute Sache, denn von dem Punkt kann bei gutem Wetter weit gesehen werden.
Hatt man einen Kilometer später den wirklich höchsten Punkt passiert und fährt wieder nach unten, fällt einem als erstes ein beeindruckendes Felsmassiv ins Auge. Auch durch die Bewaldung scheint es immer wieder hindurch. Je tiefer man fährt, umso mehr füllt es den Sichtbereich aus, und verläuft sich nach Osten im Horizont. Wiedereinmal gibt auch ein Panoramabild aus 3 Weitwinkelaufnahmen den Anblick leider nicht ganz wieder.
Hinter diesem Anblick führt die Straße durch sehr kahles und trocken anmutendes Gebiet am kleinen Örtchen Bóixols vorbei, bevor kurz dahinter aus dem Gefälle wieder eine leichte Steigung wird, und die Ostrampe des Coll de Faidella erreicht ist. Westrampe Boixols und Ostrampe Faidella gehen ohne Ausweichmöglichkeit ineinander über.
Fazit:
Tolle Landschaft gepaart mit ausreichend breiter Piste, gutem Belag und wenig Verkehr. Ein Traum für jeden, der sich für ein halbes Stündchen gefahrlos in Kurven legen und dabei die Aussicht genießen möchte.
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Der Straßenverhältnisse am Coll de Bóixols sind erstaunlich gut. Auf der ganzen Strecke sind mir keine nennenswerten Risse oder größere Bitumenrudel aufgefallen, und die Fahrbahn ist durchgehend 1,5 bis 2 Spuren breit.
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Im Osten beginnt der Bóixols im Ort Coll de Nargó. Die Westrampe endet etwa einen Kilometer westlich vom Ort Bóixols, danach geht es weiter zum Coll de Faidella.
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Auf der Passhöhe ist nicht mehr als eine kleine Haltebucht zu finden. Unterkünfte oder Restaurants sind auf der ganzen Überfahrt nicht vorhanden.
Aber für ein kleine Pause sollte man sich Zeit nehmen, denn die Aussicht ist wirklich nett (siehe auch die Panorama-Bilder weiter oben im Text).
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