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Aubisque |
Col d'Aubisque |
Frankreich |
Pyrenäen |
1709 m |
25 km |
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Die Westseite des Col d'Aubisque beginnt im ansehnlichen Talort Laruns, indem der Pass gut ausgeschildert ist. Auf breiter Straße führt die D918 anfangs durch dichten Wald, hinter dem Ort Eaux Bonnes wird aus dem Wald ein dicht bewachsener Abhang.
Auf schön kurviger Strecke geht es im weiteren Verlauf durch den schon etwas größeren Wintersportort Gourette. Hinter diesem kommt noch ein kurzes waldiges Stück, bevor es entgültig kahl wird und man die Landschaft genießen kann, sofern man nicht durch die immer zahlreicher werdenden Straßenschäden daran gehindert wird. Auch der Ort Gourette kann von oben begutachtet werden, die Bettenburgen des wenig auf Romantik getrimmten Ortes sind gut zu erkennen.
Im oberen kahlen Bereich passiert man noch eine an den Abhang gebaute Unterkunft, bevor es die letzten 2 Kilometer bis zum höchsten Punkt geht. Diese sind geprägt von weiten Wiesen ohne jeden Baum, nur ein paar Fußwege durchschneiden das weite Grün. Kurz vor der Passhöhe stehen ein paar Tour de France Überbleibsel herum, die für Touristenfotos herhalten müssen. Ob die Teile wirklich dafür gedacht sind, das jemand daran hochklettert und sich draufsetzt ...
Auf der Passhöhe kann eine Menge los sein, unter anderem weil sie durch die vielen umherlaufenden Pferde einen sehr sympatischen Charakter hat.
So nett zu fahren die Westseite auch ist, die Ostseite ist der Grund weswegen man den Aubisque in seine Tourplanung mit einbeziehen sollte. Auf der Straßenkarte ist sie als nur bedingt befahrbar markiert, was an den zahlreichen sehr engen Passasgen liegen dürfte.
Schon zu Beginn ist die Straße nur 1,5 Fahrspuren breit, und mit einem schmalen asphaltierten Weg zu vergleichen. Es geht durch kahlrasierte Landschaft, Wiesen und weich abfallende Berghänge begleiten einen auf den ersten Kilometern abwärts, von denen aus die Passhöhe bei einem Blick zurück noch länger zu sehen ist.
Und dann geht es durch das Cirque du Litor. Cirque ist die französische Übersetzung für Zirkus, steht in diesem Fall aber für ein kesselförmiges, amphitheaterähnliches Tal mit steil abfallenden Wänden und flachem Tal. Und steil abfallende Wände hats dort genügend. Es beginnt noch fast harmlos mit dicht bewachsenen Abhängen, während der Zustand der Straße aber schon schlechter wird. Im Bild ist der erste Teil zu sehen, mit Blick zurück Richtung Passhöhe (nicht im Bild).
Wie gut zu sehen ist, Absperrungen gibt es in diesem Bereich keine, und die Straße ist auch nicht wirklich breit. Obwohl davor schon in Straßenkarten gewarnt wird, Wohnmobile wollen dort auch durch. Und wenn ein solches entgegen kommt, wird es mitunter spannend.
Nach diesen Aufwärmübungen kommt ein kleines Stück zum Entspannen, abseits der Straße geht es weniger steil nach unten. Auf der gegenüberliegenden Seite kann die Nordrampe und an manchen Stellen auch die Passhöhe des benachbarten Col du Soulor gesehen werden. Wer den Blick in die Landschaft genießen oder Bilder machen will, dieses Stück bietet die vorerst entspannteste Gelegenheit, denn schon in Sichtweite befindet sich der Bereich, indem es über längere Abschnitte sehr steile Abhänge gibt.
An manchen Stellen gibt es kleine Grünstreifen an der Seite, aber gerne gesehen sind haltende Motorräder dort nicht. Kopfschüttelnd fuhren manche an mir vorbei, als würde ich mitten auf der Straße stehen. Kinners näh. Aber selber ein Wohnmobil mit riesigen Hollandrädern auf dem Dach durch die Schlucht gondeln.
Die Straße ist nur mit Mühe an die Felswand geklebt worden, häufig musste auf der talwärts führenden Seite noch eine Mauer angebracht werden, damit überhaupt Platz für einen einspurigen Weg geschaffen werden konnte. Im Nachhinein kann einem bei dem Anblick schon schwindelig werden - - - über das zerbrechliche Mäuerchen bin ich eben drübergefahren???
Es müssen ein paar kleine Tunnel durchfahren und Felsüberhänge unterfahren werden. Letztere hängen auf der bergabführenden Seite so tief, das ein hoher Caravan für gewöhnlich die linke Spur nehmen müsste, um durchzukommen. Aber auch berauf ist es kein Kinderspiel, ein Caravan stand, mir entgegenkommend, vor einem der Überhänge, wusste nicht ober da durch kommt und fuhr weder vor noch zurück. Wäre ich im Auto unterwegs gewesen hätte der mich garantiert auf die Palme gebraucht, aber als Mopedler ... einmal kurz am Gas gezogen und bisl schmal gemacht, war ich vorbei. Das fahrende Wohnzimmer steht wahrscheinlich noch immer da.
Hinter dem Tunnel/Felsüberhang-Gespann ist die Aubisque-Abfahrt schlagartig zuende. Es geht wieder leicht bergauf, die Piste wird wieder besser, die vor einem liegende Landschaft ist weniger grau und die Auffahrt zum Col du Soulor beginnt. Ein Blick zurück lohnt sich auf jedenfall, da vom Ende der Rampe die heiklen Passagen mit am Besten und als Ganzes gesehen werden können.
Fazit:
Wer in der Nähe ist muss sich den Aubisque auf jedenfall anschauen, selbst einen längeren Umweg ist er wert.
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Auf der Westseite ist der Asphalt im unteren Teil in halbwegs in Ordnung und die Straße 2 Spuren breit. Spätestens ab dem Ort Gourette wird es dann wellig und es tauchen viele Risse und geflickte Stellen auf. Die Ostseite ist mal 2 Spuren, mal 1,5 oder weniger breit, die Qualität der Piste ist durchgehend mittelmäßig.
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Die Westrampe beginnt im Ort Laruns, wo auch die Nordrampe des Col du Pourtalet aufschlägt, die Ostseite endet im Cirque du Litor, eine Schlucht zwischen Aubisque und Col du Soulor.
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Die Passhöhe selber bietet einen Souveniers-Shop, ein Restaurant und einen großen Parkplatz für die zahlreichen Besucher. Pferde laufen überall hemmungslos herum und versuchen von den Touristen das ein oder andere Leckerli zu ergattern.
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