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Ostalpen – Tag 14
Donnerstag, 21. Juli 2011 - 17:36 Uhr

Tourtag 14 – Dienstag 19. Juli 2011
Morgens lag wiedermal eine dicke Wolkenschicht über der Landschaft. Ich zweifelte schon an den Informationen meiner Vermieterin, aber später klarte es tatsächlich mehr und mehr auf. Trotzdem war mir alles für eine weitere Pässe-Runde zu wackelig, ich wollte die Chance nutzen, wenigstens die Hälfte des Heimweges im Trockenen fahren zu können.

Also Sachen packen, und über den nahegelegenen Paß Thurn. Der Blick ins Tal zeigte, Österreich und die Alpen sollten mich doch noch mit schönem Wetter verabschieden.





Der Pass selber ist eine Schnellstraße, über die man wegen der vielen Dörfer auf der Nordrampe jedoch nicht wirklich schnell drüber kommt. Gerade Kitzbühel ist was für Nervenstarke. Der Ausblick auf das Kaisergebirge kann sich jedoch sehen lassen.



Über Nebenstraßen ging es weiter nach Kufstein, wo der Ursprungspass(i) seinen Anfang hat. Er führt weiter nach Norden und über die Grenze hinein in deutsche Lande. Er ist sehr schön zu fahren, auch wenn er keine supertollen Highlights zu bieten hat. Am Ende der Nordrampe hat man schönen Blick auf den Wendelstein.





Über weitere Nebenstraßen ging es Richtung Autobahn. Kurz davor machte ich noch eine Pause, um mich auf geschätzte 700 Kilometer Autobahn innerlich vorzubereiten.



Ein kleines Roadbook hatte ich mir zurecht geschrieben, da ich ansonsten alle 80 Kilometer die Karte hätte wenden müssen.



Morgens hatte ich im Fernsehen eine Wettervorhersage gesehen. Die berichtete von einer breiten Wolkenfront, die sich von Westen her über ganz Deutschland wälzen sollte. Daher habe ich nicht den direkten Weg von München nach Köln gewählt, sondern bin erst von Süden nach Norden gefahren, und habe mich dabei so weit wie möglich im Osten Deutschland aufgehalten, Würzburg und Frankfurt (die übliche Route) somit links liegen gelassen. Es hat sich bezahlt gemacht. Obwohl das Wetter immer schlechter wurde, ich mich knapp 300 Kilometer vor Köln richtig eingepackt und für Regen vorbereitet habe, bin ich höchstens auf (zum Teil sehr) nasser Fahrbahn unterwegs gewesen. Direkten Regen, d.h. Wasserdusche von oben, war nicht dabei.

Um knapp 22:30 Uhr war ich endlich in Köln, ziemlich fertig, bisl angefrohren und kaum mehr Tiger im Tank. Ich konnte in Ruhe und im Trockenen abpacken, und den Feierabend genießen.





Somit, das erstemal aus Köln grüßt der


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