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Ostalpen - Tag 11
Montag, 18. Juli 2011 - 08:13 Uhr

Tourtag 11 - Samstag 16. Juli 2011
Morgens sah das Wetter schon nicht gut aus, aber noch war es trocken. Nach Packaktion im sicheren Unterstand ...



... einem Freilicht-Restaurant neben der Unterkunft, und anschließendem Frühstück, ging es nach Norden zum Monte Rest. Auf der Straßenkarte mehr oder weniger als gerader Strich eingezeichnet, entpuppte der sich als schöner, kleiner Pass mit schmaler Piste, die durch herrlich grüne Landschaft führt. Die Piste war zum Teil noch nass, aber es regnete immerhin nicht.







Den passiert, ging es erstmal in den nahegelegenen Ort Ampezzo, denn auch meine XT wollte frühstücken. An der Tanke kaufte ich auch Kettenspray ein, denn meine Vorräte waren nach den Schotter- und Regenfahrten der vergangenen Tage schon längst aufgebraucht. Ob ich wirklich Kettenspray oder doch was anderes ergattert habe ... tja, ich weiß es nicht, auf der Dose steht alles in italienisch, und auch die etwas deutsch sprechende Tankwärterin konnte mir nicht weiterhelfen. Aber in Sachen Wetter hatte sie gutes zu berichten. Heute sollte es frühestens in den Abendstunden ab 20 Uhr regnen. Ein Päärchen aus Össterreich kam dazu, er meinte auch, heute solls nicht mehr regnen, und morgen richtig schön werden. Ich beschloss, den beiden einfach zu glauben, wann sind sich Italiener und Österreicher schonmal einig.

Somit ging die Fahrt weiter zum Lago di Sauris, der auf einer Runde von Süden her angefahren werden kann. Erstmal die östliche Seite, die im oberen Teil ein paar interessante Tunnel bereithält. Die Beleuchtung ist in Ordnung, allerdings tropft es mächtig von der Decke, in den Tunneln gibt es mehrere Kurven, und als Belag hat man Kopfsteinpflaster ausgewählt.



Im Nassen sehr interessant zu fahren, tolle Kombination. Am See angekommen, ging es über den Passo Pura wieder nach Süden. Erst durch dichten Wald und vielen Kehren nach oben, dann auf sehr steiler Piste mit Blick ins Tal nach unten.







Das Wetter war noch immer nicht einzuschätzen, überall hingen gefährliche Wolken herum. Vieles der gefahrenen Strecke war nass, aber es regnete noch immer nicht. Mit hoher Geschwindigkeit nahm ich den Passo Mauria nach Westen. Breite Piste, gut für schnelles Fahren geeignet.



Im Tal angekommen, machte ich kurz Pause und suchte auf der Karte nach der Einfahrt zum Sella di Razzo. Wobei in dessen Nähe nicht ganz klar ist, welcher Pass nun wo ist, wo welche Passhöhe genau ist, daher konnte ich mich auf ein paar überraschend auftauchende Passschilder schon einstellen. Und das Wetter sah noch immer gut aus, was mich zur Planung des nächsten Tages verführte. Eine tolle Runde mit ein paar Schottereinlagen schwirrten in meinem Kopf rum, ohne Gepäck und bei dem (vom Österreicher prognostizierten) tollen Wetter.

Aber erstmal den Razzo hoch, bei dem im oberen Teil einige Kehren hart an die Schluchtwand gezimmert wurden.



Und in denen, man mag es kaum glauben, fing es dann doch wieder an zu regnen. Ich habe keine Ahnung, wo die Regenwolken auf einmal herkamen. Im Tal sah alles noch gut aus, und nun musste ich mich wiiiiiiieeeeeeeeder in die Regenpelle einwickeln. Irgendwo am Straßenrand.



Komplett in Plastik gehüllt ging es weiter nach oben, wo sich auch der Name des Passes klärte, der in Straßenkarten nicht eingezeichnet ist.



Sella di Ciampigotto, wieder was dazugelernt. Aber es regnete weiter, und da wir mitlerweile auch um die 18 Uhr hatten, hielt ich nach Unterkünften Ausschau. Kurz nach der Passhöhe des *** kam dann ein Rifugio, in dem ich nach kurzer Überlegung ein Zimmer buchte.



25 Euro mit Frühstück, das ging doch in Ordnung. Noch ein Abpackbier bestellt ...



... und dann ging es ans entrödeln meines Gepäcks. Abends wurde noch bisl mit nem Stuttgarter und nem Neumarkter geplaudert und gefuttert, die ebenfalls dort mit ihren Bikes gestrandet waren. Um 22 Uhr war ich hundemööd und bin wiedermal für meine Verhältnisse extrem früh ins nicht allzugroße Bett gegangen.

Regen, Regen, und nochmal Regen. Die letzten Tage immer dasselbe, irgendwann im Nachmittag hat es mich immer erwischt. Internetanschluss hatte die Bude leider nicht, daher war kein Blick auf aktuelle Wetterdaten möglich. Morgen muss ich wieder spontan planen. Aber für heute kann ich mich nur bedingt beschweren, immernin habe ich vier Strecken ohne Regen fahren dürfen!

Es grüßt aus den total verregneten Alpen,
der Mä


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