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Monte Rest

Kurzbezeichnung :

Monte Rest

Originalname :

Forcola di Monte Rest

Land :

Italien

Gebirge :

Alpen

Höhe :

1052 m

Länge :

41 km

Lat/Long:  46.356095 12.782679  Texte   Google-Map   Google-Route 

Beschreibung :

Monte Rest - Südrampe unten schlechtes WetterSüdlich beginnt die schöne Strecke über den Forcola di Monte Rest im Flachland bei Meduno. Von dort an ist die Straße zunächst 2 Spuren breit und der Asphalt von guter Qualität, während es durch grün bewachsene Bergwelt geht. In dem Bereich ist linke Hand die Auffahrt zum Pala Barzana(n) ausgeschildert und leicht zu finden, der bei meinem Besuch im Jahr 2011 leider gesperrt war, was sich meines Wissens nach noch im selben Jahr wieder zum Guten geändert hat.

Den ersten Höhepunkt stellt nach 5 Kilometern der langgezogene Lago di Redona dar, der auf der linken Seite für knapp 4 Kilometer neben der Straße liegt und schön anzusehen ist. In dem Bereich, am südlichen Ende des Sees, gibt es unweit vom Naß im Locanda al Lago mit 40 Euro (Übernachtung + Frühstück) eine nicht zwingend preiswerte Unterkunft. Der See selbst ist von seinem nördlichen Ende am Besten zu sehen.

Monte Rest - Südrampe unten See von oben

Monte Rest - Südrampe Mitte letzter OrtDahinter kommt ein kleines Zwischenstück, das durch eine Ebene und zwei Dörfer führt, in denen das Tempo gedrosselt werden sollte. Hinter dem letzten steht für Freunde der frischen Luft ein Campingplatz bereit. Ringsherum liegen hohe Berge, die man bis dahin aber nur aus der Ferne sieht.

Und dann geht es los. Es beginnt der Teil, der auf Michelin-Karten (1:200.000, Friaul-Venetien) total harmlos aussieht, einfach nur mit einem geraden Strich dargestellt ist. Von wegen, die Straße schrumpft auf eine bis maximal 1,5 Spuren zusammen, der Asphalt wird anstrengender, es reihen sich um die 25 Kehren aneinander, deren Radius mit denen am Passo di Spina verglichen werden kann. Währenddessen geht es durch dichtesten Wald, der lange Zeit ein Blätterdach über der Straße bildet, was das ganze entsprechend schattig gestaltet.

Monte Rest - Südrampe oben Wald 3D     Monte Rest - Südrampe oben Blick in die Schlucht Leitplanke     Monte Rest - Südrampe oben Kehre HK Pano     Monte Rest - Südrampe oben Wasserfall Pano HK

Absolut schöne Sache. Wald, Schlucht, Wasserfälle, kurvigstes Terrain, harte Anstiege. Natur pur, wenn man von den Hochspannungsmasten absieht, die ein wenig die Aussicht verderben. Dieses Detail beiseitegelassen ist dieses Stück trotz des anstrengenderen Belags toll zu fahren. Es gibt viele unübersichtliche Stellen, auf Gegenverkehr sollte Acht gegeben werden.

Mitten im Wald taucht dann die Passhöhe auf, nur markiert von einem Schild auf einer Geraden.

Die 14 Kilometer lange Nordrampe lässt sich schön in zwei gleichgroße Hälften teilen. Auf den ersten 7 Kilometern ist alles dem oberen Teil der Südrampe sehr ähnlich. Die Piste ist schlecht, nur eine bis 1,5 Spuren breit, alles dicht bewaldet. Nur geht es im Norden verstärkt an einer Schluchtwand entlang, Bäume hängen mehr am steilen Abgrund. Auch hier muss mit unübersichtlichen Stellen gerechnet werden, hin und wieder die Hupe verwenden ist nicht verkehrt. Mit um die 17 Kehren ist die Strecke kein bisschen geradliniger als ihr südliches Gegenstück.

Monte Rest - Nordrampe oben Panorama Talblick Straße

An nur wenigen Stellen ist die Sicht ins Tal frei, wo das breite Flußbett des Tagliamente im Sommer einen vertrockneten Eindruck vermittelt. Dem rückt man immer näher auf die Pelle, fährt erst ein Stück rechts an ihm entlang, bevor eine bequem-breite Brücke auf die andere Seite führt. Kurz vor erreichen der Brücke geht es rechts in eine Sackgasse zum Rifugio Grasia.

Monte Rest - Nordrampe Mitte Brücke Pano

Monte Rest - Nordrampe unten Kehre freier BereichAnschließend beginnt die zweite Hälfte der Nordrampe. Unten angekommen ist man gewissermaßen schon, denn das Ende der Strecke liegt kaum tiefer. Auf den letzten Kilometern geht es zu Anfang durch eher offenes Gelände, Wiesen liegen abseits der Straße, wie auch mehrere Raststellen.

Monte Rest - Nordrampe unten Kehre WaldAnschließend liegt der Weg meist in dichtem Wald, während die Straße auf und ab führt. Hier hoch, kurze Zeit später wieder hinunter, wobei der Belag qualitativ immer besser wird und mindestens 1,5 Spuren breit ist. Das Ende kommt dann fast etwas unvermittelt, als kleine Einfahrt endet die Strecke an der Hauptstraße nahe Ampezzo.


Fazit:
Herrlich schöne Sache, die ich beim Blick auf die Straßenkarte so nicht erwartet hätte. Enges Sträßchen, dichter Wald, wenig Verkehr. Den Monte Rest auf eine Stufe mit Strecken wie Manghen oder Spina zu stellen wage ich dann doch nicht, aber der Vergleich sollte sicherlich erlaubt sein.


Straßenverhältnisse :

In den unteren Bereichen ist die Piste meist 1,5 Spuren oder noch breiter, die Qualität ist gut. Das gilt im Süden von Meduno bis hinter die letzten Orte auf der Strecke, und im Norden von der Einfahrt bis zur Brücke über den Tagliamente.

Monte Rest - Nordrampe oben Schluchtwand schmale PisteDie dazwischenliegenden 17 Kilometer sind teilweise sehr schmal, lange Zeit nur eine Spur breit. Der Belag war im Jahr 2011 nicht gut, hubbelig und rissig, sorgenfreies Kurvenlegen ist nicht immer drin. Dazu kommt, das mit dem Blätterdach auch entsprechen viele Blätter oder Äste auf der Straße liegen können. Ebenfalls sorgt es für eine Menge Schatten, wodurch eventuelle Feuchtigkeit durch Regen oder nächtlichen Tau weniger schnell abtrocknet. Zu guter Letzt gibt es viele unübersichtliche Stellen, wo der wenn auch seltene Gegenverkehr sehr plötzlich nur wenige Meter vor einem auftauchen kann.

Alles zusammen wunderschön, traumhaft für Leute mit genügend Zeit und Sinn für Gemütlichkeit, aber nichts für Heizer. Auch bei schlechtem Wetter würde ich ihn nicht zwingend empfehlen.


Ein-Ausfahrt :

Monte Rest - Nordrampe unten EinfahrtAn der nördlichen Einfahrt nahe Ampezzo ist nur der Ort Tramonti ausgeschildert, der sich zwischen See und dem Beginn des heiklen Teils befindet. Die Einfahrt wirkt eher unscheinbar, wer auf der Hauptstraße schnell unterwegs ist, kann den zu Beginn schmalen Weg durchaus übersehen.
Auch im südlichen Talort Meduno wird Tramonti erwähnt, zusätzlich aber Passo Rest auf braunem Untergrund. Zwischendurch ist es eigentlich kaum möglich sich zu verfahren. Auch kann die Abzweigung zum Pala Barzana(n) auf der Südrampe einfach gefunden werden.


Passhöhe (u.a.Restaurants/Hotels) :

Monte Rest - Passhöhe Gerade freie StelleDie Passhöhe liegt einsam und verlassen mitten im Wald. Das Passchild liegt knapp unterhalb der höchsten Stelle, noch ein paar Meter weiter unten auf der Südseite ist in einer Kurve ein etwas freierer Bereich anzutreffen. Ein Fußweg endet an einer Kapelle rechts der Straße. Besonders einladende Rastmöglichkeiten gibt es dort oben nicht. Ein auf der Nordrampe kurz unterhalb der Passhöhe beginnender Schotterweg ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Monte Rest - Südrampe unten UnterkunftAls Unterkunft wäre das Locanda al Lago zu erwähnen. Im Jahr 2011 habe ich dort übernachtet, unter anderem weil ich von Starkregen total durchgeweicht war. Die Übernachtung kostete 40 Euro mit Frühstück, das Zimmer war eher klein und das Frühstück nicht wahnsinnig überragend. Bewerten wir es mit einem "halbwegs ok". Es liegt gleich an der Hauptstraße, am Südende des Lago di Redona. Laut Webseite verfügt es über 4 Zimmer und 2 Ferienwohnungen, wovon letztere meiner Erfahrung den Seeblick anbieten. Ebenfalls laut Webseite wurde es 2011 komplett renoviert.

Wer lieber auf einem Campingplatz eincheckt, in Tramonti di Sotto, dem höchsten Ort auf der Südseite, zweigt nach links (Westen) ein Sträßchen zum Campeggio Valtramontina ab. Das Gelände ist dicht bewaldet, ein schattiger Platz sollte auffindbar sein. Theoretisch nicht weit vom kühlen Nass des Torrente Viellia entfernt, aber im breiten Flußbett rinsaalt im Sommer nur ein Schatten seiner selbst. Das Nordende des Sees ist mit einem kleinen Fußmarsch von rund 500 Metern erreichbar. Die Webseite des Campingplatzes ist sehr informativ und unter anderem auch ins Deutsche übersetzt.


Besonderheiten :

Bei dem See auf der Südseite scheint man sich nicht einig zu sein, wie er denn nun heißt. Es schwankt zwischen Lago di Redona und Lago dei Tramonti. Google bevorzugt Redona, Michelin eher Tramonti. Unüblicherweis habe ich mich Google angeschlossen.



Weitere Bilder:


Pässe/Strecken in der Nachbarschaft

(i) Beschreibung in Arbeit (n) Nicht befahren - beidemale keine ausführliche Beschreibung


Links zum Thema:
http://www.camptramontina.com -
      ==> .../?lang=ted - deutsch
Mehrsprachiger Webauftritt des Campingplatzes an der Nordspitze des Lago di Redona.

http://www.locandalago.it -
      ==> .../index_d.html - deutsch
Webpräsenz der Unterkunft am Südende des Lago di Redona, in der ich 2011 eine Nacht verbracht habe.

Blogbeiträge
Monte Zoncolan & Monte Rest --- vom 28. Mai 2014

2011er Pässe --- vom 2. September 2011

Ostalpen - Tag 11 --- vom 18. Juli 2011

Ostalpen - Tag 10 --- vom 17. Juli 2011


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