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Aspin |
Col d'Aspin |
Frankreich |
Pyrenäen |
1490 m |
25 km |
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Im Westen beginnt der Col d'Aspin mit sehr guter Piste, die zwar dicht bewachsen ist, aber dies mit mehr als einem Meter Respektabstand zur Straße, somit fährt man nicht im dunklen durch den Wald. Mitten auf der Rampe biegt eine Straße ab zum Col de Beyréde, dessen Piste teilweise geschottert ist.
Kurz hinter dem Ort Espiadet, indem viel Parkraum und mehrere Restaurants direkt am Straßenrand liegen, führen die Straße schön kurvig und mit 5 Kehren geschmückt durch etwas dichteren Wald. Weniger als 2 Kilometer vor dem höchsten Punkt der Fahrt wird das Gelände aber wieder offener, und die Passhöhe ist vielerorts durch die Bäume sichtbar.
Bei meiner Überquerung 2009 konnte ich sie schon aus der Ferne einfach identifizieren, da oben gut Betrieb war.
Auf der Passhöhe grasen viele Kühe, die wiesooft in der Gegend, nicht eingezäunt sind, sondern sich frei bewegen können. Da kann auch mal eine Kuh stur und für mehrere Minuten mitten auf der Straße stehen.
Ist man die Ostrampe ein paar Meter heruntergefahren, liegt das Tal mit fast der Hälfte der ganzen Rampe vor einem.
Die Straße wirkt weniger breit als 2 Fahrspuren, an manchen Stellen kann es auch weit enger werden. Der Hang ist weder richtig dicht oder hoch bewachsen, der Blick in die Umgebung ist vielerorts gegeben. Dadurch ist die Passhöhe noch zu sehen, obwohl man schon mehr als die Hälfte der Strecke bis ins Tal hinter sich gebracht hat. Es sind zwar auch Kehren vorhanden, aber die meiste Zeit fährt man auf längeren Geraden den Berg hinunter. Im unteren Bereich ist der im Tal liegende Ort Arreau desöfteren zu sehen, der vom Fluß Neste durchzogen wird, und den man ein paar Kilometer Fahrt durch etwas dichtere Bewaldung aus der Nähe betrachten kann.
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Die Piste ist durchgehend gut bis sehr gut asphaltiert. Durch die eher geringe Höhe des Aspin dürfte sich daran auch nach harten Wintern nicht viel ändern. Meistens ist die Straße, besonders in den unteren Bereichen, ausreichende 2 Fahrspuren breit, nur im oberen Teil der Ostrampe wird es etwas enger.
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Im Westen startet die Auffahrt im Ort Sainte Marie de Campan, wo auch der Col du Tourmalet aufschlägt, im Osten ist das Tal in Arreau erreicht, dem Startpunkt des Col de Peyresourde.
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Auch am Col d'Aspin kann viel los sein. Ein paar Dutzend Kühe, die sich einen feuchten Kehricht um die Straßenverkehrsordnung scheren, noch mehr parkende Autos, Radler und Wanderer. Restaurants, Snack-Bars oder Unterkünfte sind jedoch nicht vorhanden.
Als ich 2009 dort oben das Treiben beobachtete, hat eine der Kühe einem unvorsichtigen Urlauber das Capi vom Kopf geklaut und ihn dabei fast umgestoßen. Die Aktion sah mir nicht agressiv aus, vielmehr etwas unbeholfen. Somit sollte jeder aufpassen, ob sich eines der 200 Kilo Koteletts hinter einem befindet. Das Capi hat sie übrigens ein paarmal durchgekaut und beschlabbert, danach verlor sie entweder das Interesse oder den Appetit.
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